Hunderassen – Wissenswertes über die Rassen

HunderassenGerade zum Thema Hunde gibt es viele Informationen über die einzelnen Hunderassen. Vor der Entscheidung sich einen Hund zuzulegen macht es daher Sinn, sich mit den einzelnen Rassen zu beschäftigen. Einige Rassen sind deutlich bekannter als andere. Doch wie viele Hunderassen gibt es überhaupt? Wie werden diese voneinander abgegrenzt? Für Hundeliebhaber ist es genau wie für jeden Hundebesitzer interessant, welche Rassen es gibt und ab wann diese als reinrassig anerkannt werden. Gerade eine Beschäftigung mit den einzelnen Gruppen der Organisation FCI hilft bei einer Unterteilung in grundlegende Eigenschaften.

Interessant ist im ersten Schritt der Blick auf die anerkannten Hunderassen. Schließlich gibt es auch viele niedliche Mischlinge. Es macht Sinn, sich vor der Entscheidung für einen Hund ein wenig mit den Eigenschaften der einzelnen Hunderassen zu beschäftigen.

Aktuell sind ganze 343 Hunderassen offiziell anerkannt. Die Rassen werden dabei von der Fédération Cynologique Internationale anerkannt – abgekürzt heißt die Organisation FCI. Diese wurde bereits im Jahre 1911 gegründet und ist dafür zuständig, die verschiedenen Rassen, ihre Merkmale und die Standards für die Rassen zu überwachen. Da es kleine, mittelgroße und große Hunde mit verschiedenen Merkmalen gibt, werden diese in verschiedene Gruppen unterschieden. Ein Blick auf diese Gruppen hilft ebenfalls bei der Auswahl der passenden Rasse.

Wie werden die einzelnen Hunderassen voneinander unterschieden?

Da sich seriöse Hundezüchter auf die 10 Gruppen des FCI beziehen, ist ein Blick darauf immer von Interesse. Von Treib- und Hütehunden bis hin zu Gesellschafts- oder Windhunden sind dabei alle anerkannten Rassen eingeteilt. Denn der FCI ist der größte Dachverband der Welt, der die Eigenschaften der Rassen regelt und bestimmt.

Eine kurze Zusammenfassung aller Hunderassen:

Gruppe 1: Treibhunde und Hütehunde (ohne Schweizer Sennenhunde)

Gruppe 2: Schnauzer, Pinscher, Schweizer Sennenhunde

Gruppe 3: Terrier

Gruppe 4: Dachshunde

Gruppe 5: Spitze sowie andere Hunde von diesem Urtyp

Gruppe 6: Laufhunde und verwandte Rassen

Gruppe 7: Vorstehhunde

Gruppe 8: Stöberhunde, Wasserhunde und Apportierhunde

Gruppe 9: Begleit- und Gesellschaftshunde

Gruppe 10: Windhunde

Als Grundstein für die heute geltenden Standards für Hunderassen gelten die im Jahre 1837 gegründeten Kennell Club festgelegten Merkmale. Auf diesen basieren bis heute die bekannten Standards der Hunderassen. Das es heute überhaupt so viele Rassen mit vielen Merkmalen gibt, geht auf die früher in England stattfindenden Ausstellungen zurück. Ohne einheitliche Standards für einzelne Rassen können die einzelnen Hunde nicht miteinander verglichen und daher auch nicht bewertet werden. Als erstes Jahr einer solchen Hundeausstellung in Deutschland gilt übrigens 1863. Doch trotz der Rassen und Merkmale hat natürlich jeder Hund einen eigenen Charakter, der nie zu vergessen ist.

Einteilung in kleine bis große Hunderassen

Zusätzlich zur Unterteilung in Gruppen und innerhalb der Gruppen in Rassen gibt es aber noch die Einteilung nach der Größe. So gelten Hunde mit einer maximalen Schulterhöhe von 39 cm als kleine Rasse. Die mittelgroßen Rassen zeichnen sich durch eine Schulterhöhe von 40 bis 59 cm aus. Alle Hunde mit einer Schulterhöhe von mehr als 60 cm gehören zu den großen Rassen. Dabei handelt es sich um eine grundlegende Einteilung, die nichts mit dem Charakter zu tun hat.

Hunderassen zeichnen sich durch spezielle Eigenschaften aus

Für einen Rückschluss auf mögliche Eigenschaften sind die Rassen schon interessant. Das gilt bei reinrassigen Hunden genau wie bei Mischlingen – schließlich lassen sich auch bei Mischlingen Rückschlüsse auf die verschiedenen Rassen schließen. Unabhängig von den Eigenschaften einer Rasse bilden sich im Welpenalter bestimmte Charakterzüge heraus. Das Verhalten wird wesentlich vom Hundehalter bestimmt – selbst potenziell aggressive Rassen wie ein Rottweiler können bei entsprechender Erziehung ruhig bleiben und müssen nicht aggressiv werden.

Im Normalfall wird ein Wachhund aber immer ein wenig misstrauisch gegenüber Fremden sein. Ein Jagdterrier hat das Jagen einfach im Blut. Eine Deutsche Dogge bekommt bei vielen Treppen Probleme mit der Hüfte. Aus diesem Grund sind weit weniger das Aussehen von einem Hund wichtig. Damit die Rasse zum eigenen Leben passt, sollten die Eigenschaften nicht ganz außer Acht gelassen werden. So gibt es Rassen, die mehr Auslauf brauchen und andere, die eher ruhiger sind. Diese Dinge sind bei der Entscheidung für eine Rasse besonders wichtig. Die Gruppen vom Dachverband FCI helfen daher bei einer Unterteilung und bei der Überlegung, welche Möglichkeiten es für zukünftige Hundebesitzer gibt.