Was verbirgt sich hinter der „Afrikanischen Teufelskralle“?


Die Afrikanische Teufelskralle ist eine in Afrika beheimatete Heilpflanze, die in der Humanmedizin seit langer Zeit für unterstützende Therapien angewandt wird. Genutzt werden ausschließlich die etwa 500 bis 600 Gramm schweren Speicherwurzeln, die bei der weiteren Verarbeitung getrocknet und zerkleinert werden; Blüten und Stiele finden keinerlei Verwendung. Die medizinische Wirksamkeit der Teufelskralle gilt seit den 1970er Jahren als bestätigt; so wirkt die Teufelskralle schmerzlindernd bei degenerativen Erkrankungen (vor allem des Bewegungsapparates, beispielsweise Arthrose/Arthritis), Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule sowie bei Verdauungsstörungen.

Die Teufelsksralle innerhalb der Tiermedizin

Neben ihrem unterstützenden Einsatz im humanmedizinischen Bereich, wird die Teufelskralle auch sehr gerne in der Veterinärmedizin genutzt. Besonders Hunde und Pferde sprechen positiv auf eine Behandlung der Heilpflanze an.

Ähnlich wie beim Menschen kann die Teufelskralle auch bei Hunden helfen, degenerative Beschwerden zu lindern. Besonders größere Rassen laufen Gefahr, im höheren Alter Schmerzen und Einschränkungen zu entwickeln, die aufgrund von Arthrose/Arthritis entstehen. Durch ihre schmerzstillende und abschwellende Wirkung kann die Teufelskralle die Beschwerden des Hundes deutlich lindern und ihm somit zu mehr Bewegungsfreude verhelfen.

Welche Dosierung ist angemessen?

Die richtige Dosierung ist je nach Größe und Gewicht des Hundes anzupassen. Obwohl sich die Afrikanische Teufelskralle durch ihre geringen Nebenwirkungen auszeichnet, kann es im Einzelfall geschehen, dass ein Hund die Behandlung nicht verträgt; Verdauungsprobleme (Durchfall, Verstopfung) wären mögliche Konsequenzen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, immer mit der minimal erforderlichen Dosierung zu beginnen. Wird die Teufelskralle gut vertragen, so kann die Dosierung sukzessive gesteigert werden. 
Bei der Wahl der richtigen (Anfangs-) Dosierung ist es ratsam, einen erfahrenen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Verpackungsangaben können zwar ebenfalls hilfreich sein, in der Regel sollte die Meinung des Veterinärs jedoch höher gewichtet werden: Tierärzte haben den Vorteil, dass sie das Tier „persönlich“ kennen und somit den individuellen Gesundheitszustand besser einschätzen können; im Gegensatz dazu handelt es sich bei Verpackungsangaben immer nur um durchschnittliche Empfehlungen, die aufgrund von Rasse, Größe und / Gewicht abgegeben werden.

Kann die Teufelskralle herkömmliche Medikamente ersetzen?

Für den Einsatz bei Hunden gilt dasselbe Credo wie in der Humanmedizin: Die Gabe von Teufelskralle kann degenerative Beschwerden deutlich reduzieren, jedoch ist es zweifelhaft, ob sie herkömmliche Medikamente vollständig ersetzen kann. Aus diesem Grund ergeben sich zwei Empfehlungen:

1. Die Teufelskralle sollte als unterstützende Arznei angesehen werden – nicht als „Allheilmittel“. Bei leichten und chronischen Beschwerden kann es durchaus genügen, auf diese pflanzliche Alternative auszuweichen. Plagen den Hund jedoch sehr starke Schmerzen oder befindet er sich gerade in einer akuten Krankheitsphase, wird die Teufelskralle als alleiniges Mittel nicht ausreichen; sie kann jedoch schmerzlindernd wirken, wenn sie mit herkömmlichen Medikamenten kombiniert wird.
2. Speziell bei Rassen, die für Gelenkprobleme prädestiniert sind, empfiehlt sich eine vorbeugende Gabe der Afrikanischen Teufelskralle. Diese kontinuierliche Verabreichung kann dazu beitragen, dass altersbedingte Beschwerden erst deutlich verzögert auftreten oder sogar weitestgehend vermieden werden.

Die Teufelskralle ist für Hundebesitzer und Hund eine wertvolle Hilfe aus der Natur, weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.afrikanische-teufelskralle.net